Kurzbeschreibung
In einer Welt, in der Gefühle verboten sind und die telepathisch begabten Psy jede Form von Leidenschaft unterdrücken, führt die junge Sascha Duncan ein Doppelleben. Als sie dem gutaussehenden Gestaltwandler Lucas Hunter begegnet, fällt es Sascha immer schwerer, die Maske der Gleichgültigkeit aufrechtzuerhalten. Hunter kommt indessen einem fürchterlichen Geheimnis auf die Spur ...Erotik-Thriller in einer fantastischen Alternativwelt: Die Zukunft der Fantasy Romance! Shooting Star Nalini Singh lässt die Gefühle explodieren!
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Auf Empfehlung einer Freundin hab ich mir dieses Buch gekauft und auch recht zügig durchgelesen.
Ich muss zugeben, die erste Hälfte des Buches war interessant und spannend. Die Vorstellungen und Geschehnisse in einer Welt, in der gefühlslose Mediale die Macht haben, war anfangs relativ neu und hat mich ziemlich gefesselt.
Als es aber dann wieder in Richtung Porno ging, war ich enttäuscht. Auch ging mir alles viel zu schnell. Sascha, die Protagonistin sieht Lucas, den Gestaltwandler, verliebt sich in ihn und schwupp die wupp, innerhalb von ein paar Tagen ist sie seine Frau. Oh mann...
Und dann dieses Machogehabe des Leoparden und diese selbstlose Aufopferung Saschas für ein Volk (der Gestaltwandler) das sie überhaupt nicht kennt und welches sie ihr Leben lang als Feind bezeichnet hat... Einfach grauenvoll. Und so gar nicht mehr fesselnd. Die letzten Seiten habe ich dann nur noch schnell gelesen, damit das Elend endlich vorbei ist.
Ich würde dieses Buch in erster Linie als erotische Liebesschnulze bezeichnen. Erst danach verdient es die Bezeichnung "Fantasyroman".
2 von 5 Sternen
1. Januar 2010
Chris D'Lacey - Feuerträne
Kurzbeschreibung
Als David in den chaotischen Künstlerhaushalt von Liz Pennykettle und ihrer Tochter Lucy einzieht, spürt er sofort, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zugeht: Überall im Haus wimmelt es nur so von merkwürdig aussehenden Drachen aus Ton. Sie sitzen auf Fensterbänken, Klospülungen und Treppenabsätzen und wohin David auch geht, immer hat er das Gefühl, von ihnen beobachtet zu werden. Eines Tages macht er dann Bekanntschaft mit Gadzooks, einem ganz besonderen Drachen, und kommt dem Geheimnis der Pennykettles endlich auf die Spur ...
Quelle: Amazon
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Ein traumhaft schönes Kinderbuch.
Ich hab es eigentlich nur gekauft, weil mir das Cover so unglaublich gut gefallen hat. Nach den ersten paar Seiten war mir auch klar, dass es ganz eindeutig ein Kinderbuch ist... aber das macht überhaupt nichts, es ist einfach ein wunderschönes Buch. Sehr geeignet als Vorlesegeschichte ab... ich würde sagen 10 Jahren.
Die Geschichte ist keine aufregende, typische Fantasy-Drachengeschichte. Es geht nicht um Kämpfe oder Weltrettung, zumindest nicht so, wie man es sonst kennt. Trotzdem fehlt es nicht an Spannung, Tragik, Humor und vor allem Einfallsreichtum.
Empfehlenswert, wenn man sich auf Kinderbücher einlassen mag. Besonders empfehlenswert, wenn man nicht nur Drachen, sondern auch Eichhörnchen mag.
4,5 von 5 Sternen
Als David in den chaotischen Künstlerhaushalt von Liz Pennykettle und ihrer Tochter Lucy einzieht, spürt er sofort, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zugeht: Überall im Haus wimmelt es nur so von merkwürdig aussehenden Drachen aus Ton. Sie sitzen auf Fensterbänken, Klospülungen und Treppenabsätzen und wohin David auch geht, immer hat er das Gefühl, von ihnen beobachtet zu werden. Eines Tages macht er dann Bekanntschaft mit Gadzooks, einem ganz besonderen Drachen, und kommt dem Geheimnis der Pennykettles endlich auf die Spur ...
Quelle: Amazon
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Ein traumhaft schönes Kinderbuch.
Ich hab es eigentlich nur gekauft, weil mir das Cover so unglaublich gut gefallen hat. Nach den ersten paar Seiten war mir auch klar, dass es ganz eindeutig ein Kinderbuch ist... aber das macht überhaupt nichts, es ist einfach ein wunderschönes Buch. Sehr geeignet als Vorlesegeschichte ab... ich würde sagen 10 Jahren.
Die Geschichte ist keine aufregende, typische Fantasy-Drachengeschichte. Es geht nicht um Kämpfe oder Weltrettung, zumindest nicht so, wie man es sonst kennt. Trotzdem fehlt es nicht an Spannung, Tragik, Humor und vor allem Einfallsreichtum.
Empfehlenswert, wenn man sich auf Kinderbücher einlassen mag. Besonders empfehlenswert, wenn man nicht nur Drachen, sondern auch Eichhörnchen mag.
4,5 von 5 Sternen
Conny Lubek - Anleitung zum Entlieben
Entstanden ist dieses Werk aus einem Blog, den die Autorin schreibt, um ihre Liebes- und Leidensgeschichte zu 119 nicht zu vergessen. So sagt sie jedenfalls. Herausgekommen ist ein grandios witziges Buch, das zum Teil autobiografische Züge aufweist. Als Co-Autor steht Frau Lubek (Lpunkt) eine Plüschfigur namens Curd Rock zur Seite, der auch auf zahlreichen Bildern sehr fotogen die Prozedur des Entliebens kräftig unterstützt.
Man kann eigentlich gar nicht so viel zum Inhalt sagen ohne zu viel zu verraten. Aber das Lesen lohnt sich auf jeden Fall. Die Autorin hat jahrelang als Texterin gearbeitet und das merkt man dem Buch auch an. Trotz der eher seichten Literatur ist es ihr außerordentlich gut gelungen witzig zu schreiben ohne platt zu wirken. Oft bekommt man beim Lesen Mitleid mit Lpunkt, dann wieder denkt man sich "oh mann, genau das kenn ich auch..."
Mein Lesetipp für den Urlaub, besonders den Strandurlaub am Meer.
4,5 von 5 Sternen
Man kann eigentlich gar nicht so viel zum Inhalt sagen ohne zu viel zu verraten. Aber das Lesen lohnt sich auf jeden Fall. Die Autorin hat jahrelang als Texterin gearbeitet und das merkt man dem Buch auch an. Trotz der eher seichten Literatur ist es ihr außerordentlich gut gelungen witzig zu schreiben ohne platt zu wirken. Oft bekommt man beim Lesen Mitleid mit Lpunkt, dann wieder denkt man sich "oh mann, genau das kenn ich auch..."
Mein Lesetipp für den Urlaub, besonders den Strandurlaub am Meer.
4,5 von 5 Sternen
Frances Hardinge - Die Herrin der Worte
Klappentext
"Eine wilde Lektüre zum Verschlingen!"
Bookseller
"Ideenreich und ausdrucksstark! Eine Autorin, die man im Auge behalten muss. Und zweifellos eines der schönsten Bücher des Jahres."
Publishing News
"Mosca ist eine blitzgescheite Heldin, genau wie Philip Pullmans Lyra, ein wildes schwarzäugiges Straßenmädchen, deren Leidenschaft und Intelligenz die Kraft haben, die Welt zu verändern. `Die Herrin der Worte' zu lesen, ist wie in eine Schachtel mit Süßigkeiten einzutauchen, die eine riesige Vielfalt an Geschmacksrichtungen bietet."
London Times
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Es geht um ein ca. 12-jähriges Mädchen, welches teils aus einem Unglück heraus, teils aus Berechnung von den ungerechten Verwandten (Onkel und Tante) flieht. Mosca hat von ihrem früh verstorbenen Vater das Lesen gelernt, liebt Geschichten und sammelt Wörter, je ausgefallener umso besser. Einziger Begleiter ihrer Flucht ist ihre mordlustige Gans Sarazene. Aber schnell sucht und findet sie Anschluss an Wortmeister Clent, der sowohl Gauner als auch Poet ist, und gemeinsam decken sie eine Verschwörung in einem Reich auf, in dem das unzensierte geschriebene Wort verboten ist...
Insgesamt bleibt für mich die Figur von Mosca ein wenig blass, ich wurde nicht wirklich warm mit ihr, konnte auch nicht wirklich mit ihr mitfiebern. Hingegen Wortmeister Clent ist eine großartig verschrobene Figur, bei der man immer wieder hin und hergerissen wird, ob sie nun sympathisch ist, oder doch verachtenswert. Aber am Besten ist der Sarazene. Da gab es in der Tat einige Stellen, wo ich laut auflachen musste.
Die gesamte Verschwörungsgeschichte ist ein wenig verwirrend, wird am Ende aber zu meiner Zufriedenheit aufgelöst und erklärt.
Die Sprache, in der das Buch geschrieben ist, war wirklich sehr schön, was ich aber bei einem Buch, in dem es um Lyrik und Poesie geht, nicht anders erwartet hätte.
Besonders komisch sind die Heiligen, die die kuriosesten Namen haben,wie z.B. der heilige Soßenratsch oder der Klatschweg (von: weg, fort; nicht von Weg, Straße), über die man leider nicht so viel erfährt, wie man gerne würde.
Insgesamt ein nettes Buch mit sehr schönen Ideen. Es nutzt meiner Meinung nach jedoch nicht sein volles Potential aus.
3,5 von 5 Sternen
"Eine wilde Lektüre zum Verschlingen!"
Bookseller
"Ideenreich und ausdrucksstark! Eine Autorin, die man im Auge behalten muss. Und zweifellos eines der schönsten Bücher des Jahres."
Publishing News
"Mosca ist eine blitzgescheite Heldin, genau wie Philip Pullmans Lyra, ein wildes schwarzäugiges Straßenmädchen, deren Leidenschaft und Intelligenz die Kraft haben, die Welt zu verändern. `Die Herrin der Worte' zu lesen, ist wie in eine Schachtel mit Süßigkeiten einzutauchen, die eine riesige Vielfalt an Geschmacksrichtungen bietet."
London Times
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Es geht um ein ca. 12-jähriges Mädchen, welches teils aus einem Unglück heraus, teils aus Berechnung von den ungerechten Verwandten (Onkel und Tante) flieht. Mosca hat von ihrem früh verstorbenen Vater das Lesen gelernt, liebt Geschichten und sammelt Wörter, je ausgefallener umso besser. Einziger Begleiter ihrer Flucht ist ihre mordlustige Gans Sarazene. Aber schnell sucht und findet sie Anschluss an Wortmeister Clent, der sowohl Gauner als auch Poet ist, und gemeinsam decken sie eine Verschwörung in einem Reich auf, in dem das unzensierte geschriebene Wort verboten ist...
Insgesamt bleibt für mich die Figur von Mosca ein wenig blass, ich wurde nicht wirklich warm mit ihr, konnte auch nicht wirklich mit ihr mitfiebern. Hingegen Wortmeister Clent ist eine großartig verschrobene Figur, bei der man immer wieder hin und hergerissen wird, ob sie nun sympathisch ist, oder doch verachtenswert. Aber am Besten ist der Sarazene. Da gab es in der Tat einige Stellen, wo ich laut auflachen musste.
Die gesamte Verschwörungsgeschichte ist ein wenig verwirrend, wird am Ende aber zu meiner Zufriedenheit aufgelöst und erklärt.
Die Sprache, in der das Buch geschrieben ist, war wirklich sehr schön, was ich aber bei einem Buch, in dem es um Lyrik und Poesie geht, nicht anders erwartet hätte.
Besonders komisch sind die Heiligen, die die kuriosesten Namen haben,wie z.B. der heilige Soßenratsch oder der Klatschweg (von: weg, fort; nicht von Weg, Straße), über die man leider nicht so viel erfährt, wie man gerne würde.
Insgesamt ein nettes Buch mit sehr schönen Ideen. Es nutzt meiner Meinung nach jedoch nicht sein volles Potential aus.
3,5 von 5 Sternen
Carolyn Meyer - Das Gift der Königin
Kurzbeschreibung
Ein packender und gut recherchierter historischer Roman über die märchenhafte Kindheit und die bitteren Jugendjahre Maria Tudors. Aschenputtel und Herrscherin? Prinzessin Maria, die erstgeborene Tochter von König Heinrich VIII., ist entsetzt, als ihr Vater seine Ehe für ungültig erklären lassen will, um die schöne Anne Boleyn zu heiraten. Damit verliert Maria ihr Anrecht auf den Thron. Maria gibt die Hoffnung nicht auf, dass ihr Vater seine Entscheidung zurücknimmt. Doch das Gift der neuen Königin beginnt schon zu wirken...
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Für mich ein netter und kurzweiliger Roman über Maria Tudor. Leider umreißt er nur die Jugendjahre bis zu dem Moment, wo ihre Feindin und Stiefmutter Anne Boleyn geköpft wird. Die wirklich interessante Zeit wird im Epilog auf zwei Seiten abgegessen. Dafür, dass das Buch in der Ich-Form geschrieben ist, ist es ganz gut geglückt. Man kann sich relativ gut in Maria einfühlen, ihre Ängste und Befürchtungen nachvollziehen. Allerdings reißt es einen auch nicht gerade vom Hocker. Der innere Zwiespalt und die Zerrissenheit, was sie eigentlich verspüren müsste, da sie das königliche Supremat nicht unterzeichnen will, wird nicht wirklich glaubhaft vermittelt. Ich dachte oft, ach, egal. Mach was Du willst... Für geschichtlich Interessierte ist das Buch sicherlich nicht die Erfüllung, für einen kurzen Abriss aus dem Leben einer Prinzessin allerdings ganz nett geschrieben. Man darf einfach nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch ist und keine wissenschaftliche Biografie.
4 von 5 Sternen
Ein packender und gut recherchierter historischer Roman über die märchenhafte Kindheit und die bitteren Jugendjahre Maria Tudors. Aschenputtel und Herrscherin? Prinzessin Maria, die erstgeborene Tochter von König Heinrich VIII., ist entsetzt, als ihr Vater seine Ehe für ungültig erklären lassen will, um die schöne Anne Boleyn zu heiraten. Damit verliert Maria ihr Anrecht auf den Thron. Maria gibt die Hoffnung nicht auf, dass ihr Vater seine Entscheidung zurücknimmt. Doch das Gift der neuen Königin beginnt schon zu wirken...
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Für mich ein netter und kurzweiliger Roman über Maria Tudor. Leider umreißt er nur die Jugendjahre bis zu dem Moment, wo ihre Feindin und Stiefmutter Anne Boleyn geköpft wird. Die wirklich interessante Zeit wird im Epilog auf zwei Seiten abgegessen. Dafür, dass das Buch in der Ich-Form geschrieben ist, ist es ganz gut geglückt. Man kann sich relativ gut in Maria einfühlen, ihre Ängste und Befürchtungen nachvollziehen. Allerdings reißt es einen auch nicht gerade vom Hocker. Der innere Zwiespalt und die Zerrissenheit, was sie eigentlich verspüren müsste, da sie das königliche Supremat nicht unterzeichnen will, wird nicht wirklich glaubhaft vermittelt. Ich dachte oft, ach, egal. Mach was Du willst... Für geschichtlich Interessierte ist das Buch sicherlich nicht die Erfüllung, für einen kurzen Abriss aus dem Leben einer Prinzessin allerdings ganz nett geschrieben. Man darf einfach nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch ist und keine wissenschaftliche Biografie.
4 von 5 Sternen
31. Dezember 2009
Kerstin Gier - Rubinrot
Kurzbeschreibung
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!
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Das neue Werk von Kerstin Gier ist diesmal keine Frauenliteratur, sondern der Fantasy-Jugendliteratur zuzuordnen. Ich war gespannt, ob sie ihren Wortwitz und ihre großartige Fähigkeit der genauen Beobachtung des Alltags auch hier erfüllt, und ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist einfach fantastisch. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Zu Zeiten, wo nach Herr der Ringe, der Bis(s)-Reihe und Harry Potter die Regale voll von Fantasybüchern stehen, weil jeder auf diesen Zug aufspringen möchte, ist es selten eins mit einer innovativen Idee zu finden. Eins, das nicht mit Tolkien verglichen werden muss. Und es gar nicht will.
Kerstin Gier schafft es wunderbar, ihre leichte Art zu schreiben und ihren bezeichnenden Wortwitz mit dem nicht ganz unkompliziertes Thema wie Zeitreisen zu verbinden.
Das Einzige, was ich nicht nachvollziehen kann ist, wieso der Roman in London spielen muss. Die Autorin kommt aus dem Rheinland, und gerade dort gibt es doch genügend mysteriöse Orte und Stellen, die sich analog zu London als Schauplätze anbieten würden. Dennoch ein tolles Buch, das viel zu schnell durchgelesen ist, und genau in dem Moment endet, wo die Geschichte gerade an Fahrt gewinnt...
Auch hervorheben möchte ich die liebevolle Aufmachung des Buches. Ein kunstvoll gestalteter Umschlag in rosa mit schwarzen, geprägten Buchstaben; ein Lesebändchen und dazu noch ein Lesezeichen.
Ich warte nun sehnsüchtig auf den nächsten Band "Saphirblau" (voraussichtlich 5. Januar).
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!
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Das neue Werk von Kerstin Gier ist diesmal keine Frauenliteratur, sondern der Fantasy-Jugendliteratur zuzuordnen. Ich war gespannt, ob sie ihren Wortwitz und ihre großartige Fähigkeit der genauen Beobachtung des Alltags auch hier erfüllt, und ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist einfach fantastisch. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Zu Zeiten, wo nach Herr der Ringe, der Bis(s)-Reihe und Harry Potter die Regale voll von Fantasybüchern stehen, weil jeder auf diesen Zug aufspringen möchte, ist es selten eins mit einer innovativen Idee zu finden. Eins, das nicht mit Tolkien verglichen werden muss. Und es gar nicht will.
Kerstin Gier schafft es wunderbar, ihre leichte Art zu schreiben und ihren bezeichnenden Wortwitz mit dem nicht ganz unkompliziertes Thema wie Zeitreisen zu verbinden.
Das Einzige, was ich nicht nachvollziehen kann ist, wieso der Roman in London spielen muss. Die Autorin kommt aus dem Rheinland, und gerade dort gibt es doch genügend mysteriöse Orte und Stellen, die sich analog zu London als Schauplätze anbieten würden. Dennoch ein tolles Buch, das viel zu schnell durchgelesen ist, und genau in dem Moment endet, wo die Geschichte gerade an Fahrt gewinnt...
Auch hervorheben möchte ich die liebevolle Aufmachung des Buches. Ein kunstvoll gestalteter Umschlag in rosa mit schwarzen, geprägten Buchstaben; ein Lesebändchen und dazu noch ein Lesezeichen.
Ich warte nun sehnsüchtig auf den nächsten Band "Saphirblau" (voraussichtlich 5. Januar).
30. Dezember 2009
Kerstin Gier - Lügen, die von Herzen kommen
Kurzbeschreibung:
Hanna hat keinen Freund. Und sie hat die klassische Eieruhrfigur. Zu beidem steht sie. Trotzdem muss man Letzteres ja nicht gleich in die Cyberwelt hinausposaunen. Prompt lernt sie beim Chatten »Boris« kennen, endlich den Mann, der all das zu haben scheint, was Hanna sich wünscht. Einem Real-Date steht nichts mehr im Weg. Wäre da nicht der neue Chef...
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Nachdem ich dieses Jahr hauptsächlich Bücher von Kerstin Gier als Weihnachtsgeschenke ausgesucht hatte, musste ich die Bücher ja auch mal anlesen. Dieses Buch sollte eine Freundin erhalten, die gerne im Internet Leute kennenlernt und leider immer an die falschen Männer gerät, also perfekt. Vorher musste ich aber wenigstens die ersten paar Seiten lesen, damit ich überhaupt sagen kann, ob es ein gutes Buch ist. Nunja, heute Nacht um 2:00 Uhr hab ich die letzte Seite zugeklappt.
Ehrlich gesagt ist es ein sehr einfach aber auch sehr lustig geschriebenes Buch. Es erinnert stark an "Email für Dich", was im Buch aber auch mehrmals erwähnt wird. Man kann sich mit der Protagonistin ganz gut identifizieren, wobei es an einigen Stellen schon fast ein bisschen viel "Realität" ist. Ich glaube, im Moment ist ein ein wenig "in", eine esoterisch abgedrehte Mutter zu haben...
Leider weiß man schon viel zu früh, wie das Buch enden wird.
Trotzdem ist ein hoher Unterhaltungswert hier sicher.
Als leichte Kost und Alternative zu den vielen Fantasybüchern sicherlich eine nette Abwechslung. Verschenkt wird es trotzdem.
4 von 5 Sternen.
Ehrlich gesagt ist es ein sehr einfach aber auch sehr lustig geschriebenes Buch. Es erinnert stark an "Email für Dich", was im Buch aber auch mehrmals erwähnt wird. Man kann sich mit der Protagonistin ganz gut identifizieren, wobei es an einigen Stellen schon fast ein bisschen viel "Realität" ist. Ich glaube, im Moment ist ein ein wenig "in", eine esoterisch abgedrehte Mutter zu haben...
Leider weiß man schon viel zu früh, wie das Buch enden wird.
Trotzdem ist ein hoher Unterhaltungswert hier sicher.
Als leichte Kost und Alternative zu den vielen Fantasybüchern sicherlich eine nette Abwechslung. Verschenkt wird es trotzdem.
4 von 5 Sternen.
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